29.11.: 1. Advent! 8.30 Uhr Familiengottesdienst in Naundorf. 9.30 Uhr Gottesdienst in der Kirche, anschließend heißen Tee. 13 Uhr Zemnick, 14 Uhr Gentha, 15 Uhr Ruhlsdorf. 18 Uhr Adventskonzert in Jessen mit unserem Kantor Napoleon Savelli.

 

23.11.: Voll zurück: Die Sammelbüchsen, hier noch leer, kommen gefüllt wieder – vielen Dank allen Gebern und den Kirchenältesten und Konfirmanden, die gesammelt haben!

 

 

 

 

22.11.: Das Seyda der Zukunft, gebaut seit August auf minecraft mit Unterstützung der Evangelischen Akademie: Bei Youtube unter „Eine Führung durch das Seyda der Zukunft“ https://youtu.be/zBiXq_g7y6c

 

 

 

 

22.11.: Angenommen: Erster Raubvogel setzt sich auf die neben den neuen Bäumen vor Seyda extra aufgestellten Vogelwarten.

 

22.11.: Ewigkeitssonntag: Gedächtnis der Verstorbenen. Die Namen der im letzten Jahr Verstorbenen werden in den Kirchen verlesen. 8.30 Uhr Naundorf (anschließend Straßensammlung für die Diakonie), 9.30 Uhr Seyda, 13 Uhr Gadegast, 14 Uhr Mellnitz, 15 Uhr Friedhof Seyda, 16 Uhr Morxdorf.

 

21.11.: Die neue Homepage www.hilfe-im-kongo.de wird freigeschaltet. Am Montag kamen die neuen Kinder-Kongo-Kalender aus der Druckerei – und wurden auch nach Seyda verschickt.

 

20.11.: Blutspende mit Tombola in der Grundschule, 15.30 Uhr – bis 19 Uhr. (aus MZ, www.mz-web.de)

 

20.11.: Superintendentin Dr. Metzner zu Besuch im Pfarrbereich.

 

19.11.: Der neue Seyda-Kalender für 2021 ist im Druck, mit Bildern aus dem Gemeindeleben des Pfarrbereichs, der Jahreslosung, den Schulferien und den wichtigen Terminen des Jahres. 2000mal – an alle Haushalte und für alle, die ihn haben wollen.

 

19.11.: Heute wäre Kantor Volkmar Genterczewsky 70 Jahre alt geworden. Die Kirchengemeinden und viele darüber hinaus sind dankbar für sein über 30jähriges Wirken in unserer Region.

 

18.11.: Buss- und Bet-tag. 18 Uhr Gottesdienst in Seyda, mit Abendmahlsfeier. (Unter Beachtung der Corona-Auflagen.)

 

17.11.: Die Zugangsstraßen Seydas bekommen eine neue Bepflanzung: Richtung Lüttchenseyda, Richtung Gadegast, Richtung Mellnitz.

 

17.11.: Kantor Napoleon Savelli berichtet von seinen Plänen zur musikalischen Gestaltung der Adventszeit in der Mitteldeutschen Zeitung. Am 1. und 3. Advent sind Musiken geplant (vgl. www.mz-web.de und www.kirche-jessen.de )

 

17.11.: Friedhofszaun Gadegast bekommt neuen Anstrich durch ehrenamtliche Arbeit. Die schönen Tage machen es möglich!

 

17.11.: Pfarrbibliothek des alten Pastors Theodor Voigt aus Gadegast (1903-1939) wird in das Pfarrarchiv eingearbeitet, sie ging in den 80iger Jahren „in den Westen“, kam auf Umwegen (über Sierksdorf bei Lübeck) wieder zurück in unseren Pfarrbereich und zeigt die Belesenheit des Pastors und Spuren des Gemeindelebens, zum Beispiel Vorbereitungen zu Jugend- und Familienabenden, Singstunden, Berichten von internationalen Kontakten aus der Mission nach Afrika, Asien und Amerika.

 

Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde Morxdorf

und Mark Zwuschen

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                                               Pfarrhaus Seyda, 17. November 2020

Liebe Morxdorfer und Mark-Zwuschener!

Diesmal ist ein Druckfehler im Gemeindeblatt der erste Grund, Ihnen zu schreiben: Am Sonntag, den 22. November, ist um 16 Uhr Gottesdienst in der Morxdorfer Kirche, nicht um 15 Uhr.

Es ist der Ewigkeitssonntag – früher auch „Totensonntag“ genannt, mit dem Gedächtnis der Verstorbenen. Das Abschiednehmen gehört zum Leben – auch, wenn wir es nicht wahrhaben wollen. Die Tradition will uns an der Hand nehmen, sie führt uns an die Gräber unserer Lieben. Es ist etwas Großes, dass dies miteinander geschieht, dass diese Tage dafür da sind – wie es dann auch wieder Tage der gemeinsamen Freude gibt.

Es kann heilsam sein, daran erinnert zu werden, dass unser Leben ein Ziel hat, dass die Zeit hier kostbar ist. Die Texte und Lieder an diesem Sonntag lenken die Gedanken auf die Liebe, die bleibt; auf Gott, der alles in der Hand hält – auch uns. Und erstaunlicherweise leuchtet da immer auch eine Freude auf – wo man denkt: Passt das dahin?

Selbst hinter den grünen Zweigen, mit denen wir die Gräber bedecken, steckt versteckt diese alte Botschaft. Sie erinnern an die Palmzweige, die vor Freude gewunken worden sind, als Jesus in Jerusalem einzog. Sie erinnern daran: Das hier ist noch nicht das Letzte. Sondern Jesus kommt: Und da wird solche Freude sein.

Dietrich Bonhoeffer, dessen Lied „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ wir schon oft gesungen haben, schreibt:
“Bei Gott wohnt die Freude, und von ihm kommt sie herab und ergreift Geist, Seele und Leib, und wo diese Freude einen Menschen gefasst hat, dort greift sie um sich, dort reißt sie mit, dort sprengt sie verschlossene Türen. Es gibt eine Freude, die von Schmerz, Not und Angst des Herzens gar nichts weiß; sie hat keinen Bestand, sie kann nur für Augenblicke betäuben. Die Freude Gottes ist durch die Armut der Krippe und die Not des Kreuzes gegangen, darum ist sie unüberwindlich, unwiderleglich. Sie leugnet nicht die Not, wo sie da ist, aber sie findet mitten in ihr, gerade in ihr, Gott; sie bestreitet nicht die ernste Sünde, aber sie findet gerade so die Vergebung; sie sieht dem Tod ins Auge, aber sie findet gerade in ihm das Leben. Um diese Freude, die überwunden hat, geht es. Sie allein ist glaubwürdig, sie allein hilft uns heilt.“

So wünsche ich Ihnen in diesen Tagen Gottes Beistand und die Erfahrung seines Friedens. Herzlich grüßt Sie:

Ihr Pfarrer Thomas Meinhof

16.11.: Täglich Andachten zur Friedensdekade, noch bis 18.11., in der Kirche – mit Besuch aus Nah und Fern. 18 Uhr.

16.11.: Pumpe in Ruhlsdorf in Eigenleistung gebaut. Damit wird die Kasse der Gemeinde wesentlich entlastet! Das Wasser wird vor allem für die Friedhofsgräber um die Kirche herum gebraucht. Im nächsten Jahr soll auch die neu angelegte Friedwiese mit Feldstein (und Namen) damit beregnet werden.

15.11.: Gottesdienste… und in Seyda kein Gemeindecafé, was seit so vielen Jahren Tradition ist. Es fehlte schmerzlich!

15.11.: Andachten zum Volkstrauertag um 15 Uhr auf dem Friedhof in Seyda und um 16 Uhr in Naundorf. 75 Jahre Kriegsende – 75 Jahre Frieden.

14.11.: 3. Minecraft-Seminar (vgl. 17.10.), online, 10 bis 15 Uhr. „Wir bauen das Seyda der Zukunft.“ Bitte vorher anmelden, um die Zugangscodes bekommen zu können: kirche-seyda@t-online.de . Hier schon mal die Adresse: https://zoom.us/j/91000214249?pwd=N1JQYWwwZEd5cmpsdWNYNkRNN3Y5UT09

Meeting-ID: 910 0021 4249

11.11.: 18 Uhr Martinstag in Seyda. Mit Martinsspiel. Den  Umzug macht diesmal jeder für sich von zu Hause in die Kirche und zurück.

10.11.: 17 Uhr Martinsfest in Mark  Zwuschen, Kapelle. Mit Martinsspiel.

9.11.: Zwischen 10.30 Uhr und 11 Uhr auf MDR Radio Sachsen-Anhalt: Der Kegelclub Rot-Weiss Seyda!

8.11.: 17 Uhr Martinsfest in Mellnitz: Mit Martinsspiel.

8.11., Fällt wegen der neuen Schutzbestimmungen aus: 15.30 Uhr: Der Heimatverein Seyda lädt ins Schützenhaus zum Kabarett mit Thomas Störel ein. Wegen Corona begrenzte Plätze (80), Preis 18 Euro.

8.11., 9.30 Uhr: Bittgottesdienst für den Frieden in der Welt, Beginn der Friedensdekade, bis 18.11. täglich 18 Uhr Andachten. Gottesdienst auch in Naundorf um 8.30 Uhr und in Gadegast um 13 Uhr.

7.11.: 17 Uhr Martinsfest in Ruhlsdorf: Mit Martinsspiel.

6.11.: Am CVJM-Haus werden Schadstellen an der Fassade verputzt und gestrichen (morgen der Rest…).

6.11.: In greifbarer Nähe: Die Namenstafel der Erbauer der Kapelle Mark Zwuschen. – Ein Gotteshaus, wo man mit den Erbauern noch sprechen kann…

6.11.: Friedhofshecke in Mellnitz beschnitten. Die Friedhofsmauer ist so alt wie die Kirche, 850 Jahre.

5.11.: 3. Liebesgabe für eine Gemeinde in Simbabwe. Jede einzelne Familie bekommt diesmal 15 USD. Das ist bitter notwendig. Es gibt einen totalen Lockdown, die Regenzeit steht bevor (Zeit der Aussaat), also sind die Essensreserven knapp. In normalen Zeiten beträgt der Durchschnittsverdienst (z.B. ein Lehrer) 25 USD/Monat. (Aber jetzt, bei Schulausfall – kein Gehalt.) Vgl. im Menü „Simbabwe“.

5. 11., Online! 19.30 Uhr Pfarrhaus Seyda: Abend für Eltern „Entscheidende Jahre“: Wenn die Kinder aus dem Grundschulalter herauswachsen, beginnt eine spannende Zeit. Die Pubertät kündigt sich an, und bevor die Kinder sich zu Jugendlichen entwickeln, üben sie an der einen oder andern Stelle schon einmal. Der Umbau des Gehirns bahnt sich an und Eltern spüren dies schon in dieser Zeit.
Es ist nun Zeit, sich auf dieses Phase vorzubereiten. Welche Möglichkeiten es dazu gibt, ergründen wir gemeinsam in unserer Elternrunde mit Reinhard Grohmann vom CVJM-Familienzentrum aus Halle. – Für die Online-Teilnahme bitte vorher anmelden unter kirche-seyda@t-online.de. Da bekommt man dann einen entsprechenden Link zurückgeschickt.

Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde Morxdorf

und Mark Zwuschen

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                                               Pfarrhaus Seyda, Ende Oktober 2020

Liebe Morxdorfer und Mark-Zwuschener!

„Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. Darum fürchten wir uns nicht…“

So beginnt der Psalm des Reformationstages, und damit grüße ich Sie recht herzlich. Gottes Liebe für uns ist das, was bleibt. Deshalb hat Martin Luther das Herz mitten in sein Wappen gemalt.

Und diese Liebe dürfen wir weitertragen. Ein Tag, der daran besonders erinnert, ist der Martinstag. Am Dienstag, den 10. November, wollen wir ihn in Mark Zwuschen feiern. Gottesdienste sind ja erlaubt: Mit Abstand müssen wir uns begegnen, aber wir treffen uns um 17 Uhr in und um die Kapelle. Ein kleines Martinsspiel mit der Martinsgeschichte wird es zu sehen geben. Leider können wir nicht vorher Martinslaternen miteinander basteln, aber das kann ja auch jeder selbst tun – und wer keine Laterne hat, kann trotzdem kommen, der bekommt dann eine geschenkt. Und dann tragen wir das Licht der Nächstenliebe wieder zurück in unsere Häuser, also lauter kleine „Martinsumzüge“, wo wir keinen großen gemeinsamen machen können. Ich denke, das ist der richtige Weg für diese Zeit: Sich die Liebe nicht nehmen lassen, und sie leuchten lassen wie ein Licht in dunkler Nacht.

Herzlich grüßt alle: Ihr und Euer Pfarrer Meinhof

P.S.: Einen Abend zu Erziehungsfragen gibt es am 5.11. um 19.30 Uhr – diesmal online, bitte anmelden unter kirche-seyda@t-online.de Das Thema heißt „Frühpubertät“, also die Zeit vom 10. bis 13. Lebensjahr, wo sich abzeichnet, dass sich etwas ändert…

31.10./1.11.: Gottesdienste zum Reformationsfest in allen Orten des Pfarrbereichs, in Seyda an beiden Tagen um 9.30 Uhr.

29.10.: Seyda-Kalender 2021 im Entwurf fertig. Letzte Gelegenheit, Vorschläge einzubringen.

28.10., 11.49 Uhr: Hunderte Wildgänse, die bei Seyda genächtigt hatten, ziehen los gen Süden.

28.10.: Gemeindekirchenrat Morxdorf beschließt das Anbringen einer Platte für die Namen auf dem Feldstein an der „Friedwiese“ auf dem Friedhof.

28.10.: In der Stadtkirche Wittenberg um 19 Uhr: „Luthers musikalische Welt“.

18.10.: Gottesdienst in der Kirche in Seyda, 9.30 Uhr, mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé. Auch in Naundorf, Zemnick, Gentha und Ruhlsdorf.

17.10.: 2. minecraft-Seminar im Pfarrhaus, 10 bis 16 Uhr. „Wir bauen das Seyda der Zukunft“. Mit Unterstützung der der Evangelischen Akademie Wittenberg. Man kann es sehen: seyda.minecraft.to  Fortsetzung am 14.11., vielleicht online (siehe dort).

 

16.10.: Letzter Schultag vor den Herbstferien. Schon drei Tage Regenwetter.

16.10.: An allen Ecken der Stadt Polizei – 4. Klasse absolviert Fahrradprüfung.

11.10.: 9.30 Uhr Regionalgottesdienst in Schweinitz – unter freiem Himmel vor der Kirche. Mit Posaunenchor und Kindergottesdienst.

11.10.: 17 Uhr Sinfoniekonzert in der Kirche in  Zahna, Tschaikowskys Streicherserenade C-Dur opus 48 und Karl Jenkins: Sarikiz. An der Solovioline: Myra von Campen-Balint, das Fläminger Festspielorchester, Moderation: Ronald Müller (Konzertdramaturg), Leitung: Kreiskantor  Michael Weigert. (P.S.: Sarikiz ist ein „blondes Mädchen“ in einer türkischen Legende, der Berg, wo sie starb, ein Pilgerort.)

10.10.: Für heute war eine Fahrt des Heimatvereins nach Sayda im Erzgebirge geplant. Sie muss leider ausfallen bzw. verschoben werden.

8.10.: Eine neue Glocke für Feldheim, Andacht 17.30 Uhr. Die Glockenweihe findet am 1. Advent um 10 Uhr statt. Die Umschrift ist lateinisch und kommt aus 1 Mose 28, Jakob sieht im Traum die Himmelsleiter, wacht auf und sagt: „Wie heilig ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus.“

 

05.10.: Christenlehre fällt aus, weil die Pandemie auch unsere Orte erreicht hat.

04.10.: Erntedankfest in Naundorf (8.30 Uhr) und in Seyda (9.30 Uhr), in Gadegast (13 Uhr), Mellnitz (14 Uhr) und Morxdorf (15 Uhr).

03.10.: Andacht zu Erntedank in Mark Zwuschen, 18 Uhr an der Kapelle.

2.10.: Ab 17 Uhr: Erntegabensammeln in Morxdorf und  Mark Zwuschen, mit dem Jugendkreis.

2.10.: Heute um 15 Uhr wird Pfarrer Zirkler vom Lutherischen Weltbund verabschiedet. Auch für Seyda hat er segensreich gewirkt: Viele Begegnungen gab es, mit der dänischen Bischöfin Marianne Christiansen in Elster, mit Gästen von allen Kontinenten in Seyda und in Gentha. Wir danken ihm auch für erlebnisreiche Bibelwochenabende in Seyda und auf den Dörfern und für viele „Worte zum Sonntag“ in der Mitteldeutschen Zeitung. Er geht nun im Ruhestand wieder nach Dresden zurück, wo er vorher Pfarrer an der Kreuzkirche war. Die Kirchengemeinde dankt ihm herzlich und wünscht ihm Gottes Segen für seinen weiteren Weg!

1.10.: Gemeindekirchenrat Seyda tagt und löst Bauarbeiten des nächsten Bauabschnitts auf dem Pfarrhof aus.

30.9.: 14.30 Uhr „Erntefest“ in Ruhlsdorf. 17 Uhr Erntegabensammeln in Naundorf.

29.9.: Erntegabensammeln in Gadegast (ab 16 Uhr).

28.9.: Erntegabensammeln in Seyda, ab 15 Uhr. In Mellnitz ab 17 Uhr.

27.9.: Erntedankfestgottesdienste in  Zemnick (13 Uhr), Gentha (14 Uhr) und Ruhlsdorf (15 Uhr). In  Naundorf ist um 8.30 Uhr Gottesdienst, in Seyda um 9.30 Uhr mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé.

25.9.: 16.30 Uhr Erntegabensammeln der Jugend in Zemnick und Wolfswinkel.  18.30 Uhr Erntegaben der Kinder und Konfirmanden in Gentha.

25.9.: 15 Uhr Kirchenwäsche in Seyda

Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde Seyda

mit Lüttchenseyda und Schadewalde

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                                               Pfarrhaus Seyda, 24. September 2020

Liebe Gemeinde!

Das Erntedankfest kommt: Es gibt Grund zu Danken! Grund zur Freude, Grund zur Hoffnung! Daran wollen wir uns erinnern lassen. Es ist das Fest, wo man Gottes Güte ganz handgreiflich spüren und schmecken kann.

Am Sonntag, den 4. Oktober, wollen wir es feiern, um 9.30 Uhr in der Kirche. Mit dem gebotenen Abstand dürfen wir auch singen, und das werden wir tun.

Am Freitag, den 25. September, wollen wir ab 15 Uhr gemeinschaftlich die Kirche für das Erntedankfest reinigen: Groß und Klein sind  herzlich eingeladen, man kann dabei die Kirche auch einmal bis zum letzten Winkel kennenlernen.

Am Montag, den 28. September, werden die Christenlehrekinder wieder Erntegaben sammeln. Sie sind für den Schmuck des Altars und danach für den Diest-Hof in Seyda bestimmt. Vielen Dank allen Gebern und allen Sammlern! „Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.“ schreibt Paulus, und oft kann man das Froh-Werden dabei schon merken. Ganz Seyda schaffen wir leider nicht, aber die Burgstraße, den Markt, die Neue Straße und den östlichen Teil der Jüterboger Straße haben wir uns vorgenommen. Die anderen bitten wir, ihre Erntegaben selbst vorbei zu bringen. Herzlich grüßt:  Ihr Pfarrer Meinhof

Lobe den Herrn, meine Seele!

Herr, mein Gott, du bist sehr groß.

Du lässest Brunnen quellen in den Tälern,

dass sie zwischen den Bergen dahinfließen,

dass alle Tiere des Feldes trinken

und die Wildesel ihren Durst löschen.

Darüber sitzen die Vögel des Himmels

und singen in den Zweigen.

Du tränkst die Berge von oben her,

Du machst das Land voll Früchte, die Du schaffest.

Du lässest Gras wachsen für das Vieh

und Saat zu Nutz den Menschen,

dass Du Brot aus der Erde hervorbringst,

dass der Wein erfreue des Menschen Herz

und sein Antlitz glänze vom Öl

und das Brot des Menschen Herz stärke.

Es wartet alles auf Dich,

dass Du ihnen Speise gebest zu seiner Zeit.

Wenn Du ihnen gibst, so sammeln sie;

wenn Du Deine Hand auftust,

so werden sie mit Gutem gesättigt.

Verbirgst Du Dein Angesicht, so erschrecken sie;

nimmst Du weg ihren Odem, so vergehen sie

und werden wieder Staub.

Du sendest aus Deinen Odem,

so werden sie geschaffen,

und Du machst neu das Antlitz der Erde.

Ich will dem Herrn singen mein Leben lang

und meinen Gott loben, solange ich bin.

Amen.

Psalm des Erntedankfestes.

24.9.: 14 Uhr Gemeindenachmittag

23.9.: 17 Uhr Kirchenwäsche in Zemnick. 17.30 Uhr Erntegabensammeln in Ruhlsdorf

23.9.: Buchlesung zu Todesmarsch: Ein katholischer Priester hat als Häftling den Todesmarsch vom KZ Langenstein-Zwieberge in unsere Gegend überlebt, er konnte bei Jessen fliehen. Aus seinem Erlebnisbericht liest Pfr. i. R. Armin Bernhardt heute um 16.30 Uhr in der katholischen Kirche in Annaburg, Friedensstr. 25.  ÜBERRASCHUNG: Lucien Gaben flieht mit 2 Freunden, ist eine Woche in den Wäldern und wird bei Seyda vom „Volkssturm“ aufgegriffen, aber – wie sonst vielfach üblich – nicht umgebracht, sondern gerettet. Leute aus unserer Kirchengemeinde!

19.9.: Hochzeit in Seyda!

19.9.: 10 Uhr: Väter-Kinder-Basteln im Pfarrhaus (bis 14 Uhr), Uhren, die richtig ticken…

 

 

18.9.: Nun ist die Gedenktafel wieder am Pfarrhaus, wie auch der Briefkasten – nach 15 Monaten! Aber die Ansicht des Pfarrhauses hat sich doch sehr verändert.

18.9.: Konfirmandenstunde unter Corona-Regeln, getrennte Gruppen: wochenweise im Wechsel.

18.9.: Seydaer Festschrift erscheint in zweiter Auflage (die ersten 600 Exemplare waren schon im Juni vergriffen).

17.9.: Temperatur in der Kirche jetzt bei 18 Grad am Boden! Heute wurden die Fliegengitter ausgebaut, damit die Wärme sich möglichst lange hält!

17.9.: Erneuter Transfer nach Simbabwe. Vgl.: www.seyda.de/2020sim.htm

16.9.: Wie schon an vielen Mittwochnachmittagen wird der Kirchplatz zum Konzertplatz: Der Frauenchor unter Leitung von  Heinz Geissler musiziert von 16 bis 18 Uhr. Wunderbar! Davor und danach sind Klavier- und Trompetenstücke zu hören, von den Kindern.

14.9.: Die Brücke steht! Bericht des Pastors aus Simbabwe zur Freude über die Übergabe an jede Familie: www.seyda.de/bericht10.htm

13.9.: Keine Jubelkonfirmation. Gottesdienste zu den gewohnten Zeiten. (Seyda 9.30 Uhr…)

12.9.: 10 Uhr Goldene Hochzeit in Mark Zwuschen, mit Glockenweihe.

11.9.: Heinz Siepke verstorben: Er hatte in Mellnitz einen Bauernhof und züchtete originale Haustierrassen, war auch in einem speziellen Verein. Aus der Mellnitzer Hausgeschichte: „…. Heute werden hier alte Haustierrassen bewahrt. (Vgl. www.g-e-h.de)

Ich fragte Herrn Siepke, was die herausstehenden Steine am Hausgiebel für eine Bedeutung hätten, und bekam kompetente Antwort: Früher hielten sich die Bauern kleinere Greifvögel, die dort wohnten. Sie hielten die Zahl der Sperlinge in erträglichem Maß, den so eine Schar Spatzen konnte schon ein Futterkonkurrent für die Hühner werden.

Herr Siepke erzählte weiter, dass immer am 10. April die erste Schwalbe über dem Hof kreist und zielsicher in den dann schon offenen Ziegenstall hineinschießt, mit großer Geschwindigkeit: Dort sind die Schwalbennester.“

11.9., 19 Uhr Orgelmusik in der Kirche in Zallmsdorf.

11.9.: Konfirmandenstunde für die 7. Klasse,  19 Uhr.

10.9.: 14 Uhr Gemeindenachmittag in Seyda.

9.9.: 14 Uhr Gemeindenachmittag in Naundorf.

8.9.. 19 Uhr Jugendkreis. Wieder volle Runde. Thema u.a. „Berufe und Berufung“.

8.9.: Besuch der Oberen Denkmalschutzbehörde in Seyda: Festlegungen zur Pflasterfarbe (die alten Steine bleiben erhalten und werden auf dem Kirchplatz neu eingelegt – und ergänzt), zur Pfarrscheune (umfassende Sanierung, Toiletteneinbau) u.a.

7.9.: Wieder Christenlehre in Seyda, 15.15 Uhr und 16.15 Uhr.

6.9.: Diakonie-Sonntag, mit Texten und Liedern zur Nächstenliebe. 9.30 Uhr Seyda, mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé. 8.30 Uhr Naundorf, 13 Uhr Gadegast, 13.45 Uhr Mellnitz, 14.30 Uhr Morxdorf, 15.15 Uhr Mark Zwuschen.

5.9.: Eiserne Hochzeit in Seyda.

4.9.: 19 Uhr Spieleabend im Pfarrhaus.

1.9.: Silberne Hochzeit in Seyda.

1.9.: Besuch des Pfarrbereichs aus dem Dekanat Ingelheim-Oppenheim.

30.8.: 9.30 Uhr Gottesdienst zum Schulbeginn in Seyda.  Auch: 8.30 Uhr in Naundorf, 13 Uhr in Zemnick, 14 Uhr in Gentha und 15 Uhr in Ruhlsdorf.

29.8.: Schuleinführung in Seyda.

27.8.: Schulbeginn in Seyda

27.8.: 14 Uhr – Gemeindenachmittag, unter der Linde auf dem Kirchplatz.

26.8.: Seyda mal wieder im Radio: https://audiodienst.de/mediathek/radio-saw/2020/08/13/martin-luthers-qualitaetsmangement/18877

26.8.:

Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde Seyda

mit Lüttchenseyda und Schadewalde

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                                                           Pfarrhaus Seyda, 26. August 2020

 

Einen herzlichen Gruß allen, für die die Schule beginnt!

Besonders den Schulanfängern!

Am Sonntag um 9.30 Uhr wollen wir miteinander einen

Gottesdienst zum Schulbeginn

feiern.

Dazu sind alle herzlich eingeladen. Wir müssen zwar wie überall Abstand halten, aber die Kirche ist groß genug, dass alle kommen können. Wir wollen miteinander feiern, singen und fröhlich sein – und Gottes Wort hören auf dem Weg, dass wir gestärkt werden für den neuen Anfang. Gottes Segen wollen wir für die Schulanfänger erbitten.

Alle Kinder sind herzlich zur Christenlehre eingeladen!

Seyda am Montag (ab 7. September) um 15.15 Uhr (Klassen 1 bis 4; Abholung vom Hort wie immer um 15 Uhr, aber bitte mit Maske im Bus).

Seyda am Montag (ab 7.9.) um 16.15 Uhr für die 5. und 6. Klasse.

Mellnitz am Montag (ab 7.9.) um 17.15 Uhr an der Kirche.

Mark Zwuschen: Ab 1.9. Dienstag 16.30 Uhr Kinderstunde von 3 bis 10 mit Andrea Fritzsche, im Partyraum der Familie Hellner gegenüber vom Landwirtschaftsbetrieb Clemens.

Gadegast am Mittwoch (ab 2.9.) um 16.15 Uhr im alten Pfarrhaus.

Naundorf am Mittwoch (ab 2.9.) um 17.15 Uhr an der Kirche.

Gentha am Mittwoch (ab 2.9.) um 17.15  Uhr Abholung durch Andrea Fritzsche (bitte melden unter 03538742136), nach Ruhlsdorf.

Ruhlsdorf am Mittwoch um 17.30  Uhr an und in der Kirche.

 

Konfirmandenstunde am Freitag: 7. Klasse am 11.9., 19 Uhr im Pfarrhaus in Seyda. 8. Klasse am 18.9., 19 Uhr im Pfarrhaus

Jugendkreis am Dienstag, 8.9., um 19 Uhr im CVJM, und am Sonnabend, den 19.9., um 19 Uhr im CVJM.

 

Spieleabend – für alle ab 14 - ist am 4. September um 19 Uhr im Pfarrhaus.

Gemeindenachmittag: Donnerstag 14 Uhr (27.8., 10.9., 24.9.), unter der Linde.

Und jeden Sonntag um 9.30 Uhr Gottesdienst mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé. Werktags 7 Uhr Andacht für Stadt, Land  und Schule in der Kirche in Seyda. Am Freitag um 8 Uhr in der Kapelle in Mark Zwuschen.

 

; ) Glockenweihe in Mark Zwuschen: 12.9., 10 Uhr.

Väter-Kinder-Basteltag im Pfarrhaus: 19.9., 10 – 14 Uhr, Uhren, Anmeldung noch möglich im Pfarramt.

Kindermusical „Jona“ in Elster: 20.9., 14 Uhr.

Die Jubelkonfirmation kann in diesem Jahr nicht stattfinden. Vielleicht erinnern Sie sich? Vor 50 Jahren schickte Pfarrer Schlauraff die Konfirmandengruppe komplett nach Hause. Aber nach einem Vierteljahr lud der sie dann doch wieder ein, und die Konfirmation war im Februar des folgenden Jahres. Da werden wir das Jubiläum (hoffentlich) dann im nächsten Jahr feiern (allerdings in der warmen Jahreszeit).

„Wenn Gott Dir eine Tür zuschlägt, öffnet er auf der anderen Seite des Hauses ein Fenster.“

(russisches Sprichwort)

So grüßt alle recht herzlich: Ihr Pfarrer Meinhof

 

„Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt

und  unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt,

der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.

Er hat seinen Engeln befohlen,

dass sie Dich behüten auf allen Deinen Wegen.“

(aus dem Psalm 91, zum Schulbeginn).

25.8.   Pfarrer Schlauraff und seine Frau kommen mit ihrem Sohn! Sie waren in Seyda von 1963 bis 1975. Über diese Zeit kann man hier! lesen. Und er berichtete zwischen Kartoffelsuppe und Eis auch noch mehr aus diesen Zeiten. Zum Beispiel, dass sein Junge damals nicht den Kindergarten in Seyda besuchen durfte, dass die Frau „Berufsverbot“ hatte – es waren schwere Zeiten für die Kirche und ihre Mitarbeiter damals, aber dennoch hatte er großen Zulauf in der Christenlehre, bei den Konfirmanden und im Jugendkreis.

 

 

25.8.       Besuch aus Konstanz in Seyda, mit besonderem Gefährt:

 

 

 

Eine Brücke des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung… von Seyda nach Simbabwe. 31 Familien: Hier! Vgl. auch links im Menü unter „Nachbarn und Partner“: Simbabwe. Bisher wurden 1.400 Euro gesammelt.

 So schön ist der Kirchplatz: Die Bäume begegnen sich: Luthereiche und Befreiungslinde, dahinter der Kirchturm.

24.8.: 10 bis 16 Uhr: Seyda-Computering-Course, im Pfarrhaus. (vgl. 9.7.) Mit Unterstützung der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt, Wittenberg, Tobias Thiel. Wir wollen mit Minecraft das Seyda der Zukunft bauen und das dann auch auf www.seyda.de online stellen. Bitte vorher anmelden wegen der Platzkapazitäten.

23.8.: 9.30 Uhr Gottesdienst in Seyda. 13.30 Uhr Konfirmation in Elster.

 

22.8.: 13.30 Uhr Konfirmation in Gentha. Alle Konfirmanden des Pfarrbereichs auf einen Blick: 14.45 Uhr. (Sie kommen von allen Seiten!) 15.15 Uhr Taufe in Gadegast.

20.8.: Jugendkreis, 19 Uhr. Auf der grünen Wiese des Kirchplatzes. Es geht um Dietrich Bonhoeffer. Vgl. die Zitate im Schaukasten (s.o.)

18.8.: Glockenwartung im gesamten Pfarrbereich. Das wird zu hören sein! Meister Walter betreut schon seit vielen Jahren das Geläut. Eins kommt wieder dazu – in einem Gotteshaus, was bisher noch keine Glocke hat… Im September!

16.8.: 10 Uhr (!) Taufgottesdienst in Seyda. Große Feier! Taufspruch: „Siehe, ich habe Dir geboten, dass Du getrost und freudig seist!“ (Jos 1,9). Viel Musik, mit verschiedenen Instrumenten (Familien musizierten), feiner Blumenschmuck (auch jede Bank, Girlande). Strahlender Sonnenschein. Und auch katholische und orthodoxe Christen in der Kirche – die Taufe verbindet mit Jesus und Gott und den Christen der ganzen Welt und aller Generationen.

16.8.: Israelsonntag. 8.30 Uhr Gottesdienst in Naundorf, Predigt über Römer 11 – das Verhältnis zum alten Gottesvolk, die Treue Gottes durch die Zeit und auch für uns. 13 Uhr Gottesdienst in Gadegast: Mit vierhändigem Orgelspiel.

15.8.: Neues bei „Seydensia“: Auch auf der Insel Rügen finden sich Spuren der „von Sydows“. Ein Urlauber schickte heute die Bilder:

 

Friedhof Altenkirchen.

15.8.: 13.30 Uhr Konfirmation in Zemnick. Unter freiem Himmel, bei strahlendem Sonnenschein! Vor der Kirche. Konfirmationsspruch: „Herr, du stellst meine Füße auf weiten Raum!“ In den letzten Tagen ist auch – ehrenamtlich – als krönender Abschluss der Kirchensanierung der Anstrich des Turmkreuzes erfolgt, über mehrere Tage. Es erstrahlt jetzt in Gold hell leuchtend über dem Ort. Simon wurde auch für seinen Küsterdienst bedankt, und beim Verabschieden sagte er, er würde es gern noch weiter machen. Auch darüber freut sich die ganze Gemeinde! Das Fest ging fröhlich auf dem Bauernhof weiter.

 

Ein erstes Bild, immerhin datenschutzrechtlich unbedenklich ; )

 Im Arbeitsprozess! Foto: Rita Gresse

Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde Seyda

mit Lüttchenseyda und Schadewalde

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                                                           Pfarrhaus Seyda, 12. August 2020

Liebe Gemeinde!

Taufe wollen wir feiern, die Taufe von Cäcilia. Alle sind herzlich eingeladen, dabei zu sein. Diesmal geht es am Sonntag ausnahmsweise um 10 Uhr los. Es gibt auch feine Musik, mit Musikern aus der Ferne. Die Taufe ist das Fest, wo man etwas Unendliches gewinnt: Nämlich den Bund mit Gott, der alle Zeit hält. Schön, dass wir es wieder feiern können!

 

Hoffentlich können auch die anderen Dinge – zwar mit Einschränkung, aber doch – stattfinden: Der nächste Gemeindenachmittag ist am Donnerstag, den 27. August um 14 Uhr (mit einer kleinen „Reise“ nach Amsterdam…). Am 30. August ist der Gottesdienst zum Schulbeginn, da wird dann auch verkündet, wann wieder Christenlehre ist und Konfirmandenstunde.

 

„Was steckt dahinter?“ – das wäre auch so eine Überschrift zum Beispiel für die Konfirmandenstunde – aber darum geht es auch am 24. August von 10 bis 16 Uhr. Mit Minecraft wollen wir da an vielen Laptops gleichzeitig „Seyda“ bauen, unsere Stadt – wie sie einmal sein kann – und, wenn es klappt, soll das dann auch online gestellt werden auf www.seyda.de und dort auch einen Ausblick in Hoffnungen und Vorstellungen für die Zukunft geben. Gleichzeitig geht es darum, wie das alles so funktioniert, eben: Was dahinter steckt – wie das alles „online“ geht  und dann weltweit zu sehen ist. Unterstützung haben wir dazu von einem Fachmann, Tobias Thiel von der Evangelischen Akademie Wittenberg, der auch die Technik mitbringt. In der Mitte gibt’s – wie üblich – Spaghetti. Und natürlich muss man sich vorher anmelden, damit die Plätze, Abstand  und alles andere gut reichen. Also am 24.8., 10-16 Uhr, ab 6. bis 12. Klasse und darüber… Anmeldung bitte im Pfarramt!

 

Auch für das Väter-Kinder-Basteln (vgl. den letzten Gemeindebrief) kann man sich jetzt schon anmelden, am 19.9. von 10 bis 14 Uhr; Uhren wollen wir bauen, und es kostet Dank einer Unterstützung trotz des teuren Materials pro gebaute Uhr (wie immer) 10 Euro.

 

1000 Euro sind für Simbabwe gegeben worden (auch dafür war im letzten Gemeindebrief zu lesen), vielen herzlichen Dank! Über die 31 Familien kann man etwas lesen unter www.seyda.de/31.htm

 

Der nächste Spieleabend ist am 4. September um 19 Uhr im Pfarrhaus geplant.  Aber wir wissen natürlich nicht, was kommt. Gerade deshalb ist das mit der Taufe eine so wichtige Sache. Das steht fest, dass man dann eine Verbindung mit Gott und Jesus hat, Gott spricht: „Fürchte Dich nicht! Ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen! Du bist mein.“ Und Jesus verspricht: „Ich bin bei Euch alle Tage, bis zum Ende der Welt.“

Am Sonntag können wir es wieder erleben. Und auch am Sonnabend (22.) in Gadegast 15.15 Uhr und  zu den Konfirmationen in Zemnick (Sonnabend, 15., 13.30 Uhr: Eine Premiere: Unter freiem Himmel an der Kirche!), in Gentha (22., 13.30 Uhr) und in Elster (23., 13.30 Uhr).

 

„Ich möchte, dass einer mit mir geht! Der´s Leben kennt, der mich versteht! Der mich zu allen Zeiten kann geleiten. Ich möchte, dass einer mit mir geht.

Ich wart, dass einer mit mir geht: Der auch im Schweren zu mir steht, der in den dunklen Stunden mir verbunden. Ich wart, dass einer mit mir geht.

Es heißt, dass einer mit mir geht, der´s Leben kennt, der mich versteht. Der mich zu allen Zeiten kann geleiten. Es heißt, dass einer mit mir geht.

Wir nennen ihn den Herren Christ, der durch den Tod gegangen ist; er will durch Leid und Freuden mich geleiten. Ich  möcht´ , dass er auch mit mir geht.“

 

Evangelisches Gesangbuch Nr. 209. 

 

Herzlich grüßt: Ihr Pfarrer Meinhof

 

Verschönerungsarbeiten am Friedhof in Gadegast. Vielen Dank allen Helfern, auch der Feuerwehr!

9.8.: 9.30 Uhr Gottesdienst.

 

3.8.: Holzschutzgutachten an der alten Pfarrscheune in Seyda, die übers Leader-Programm saniert werden soll (Baujahr ca. 1720). Das Baubüro Zwiersch aus Jessen begleitet die Arbeiten.

2.8.: 9.30 Uhr Sonntagsandacht mit Pfarrer i.R. Beyer aus Leetza, anschließend Gemeindecafé.

26.7.: 9.30 Uhr Gottesdienst mit Werner Srugies, anschließend Gemeindecafé. Erstmals an der Geissler-Orgel von 1883: Fabian Schulze (12, Teilnehmer des Orgelcamps, vgl. 17.7.).

25.7.: Ruhlsdorf: Langjähriger Seydaer und Ruhlsdorfer Bürgermeister (27 Jahre im Amt!) wird beerdigt. Aus dem Erntegedicht 2006:

Doch einen guten Grund gibt´s auch noch heut,

ein großes Dankeschön zu sagen vor den Leut:

Herr Henze, Dieter ist nun sieb´nund zwanzig Jahr

im Dienst für uns mit Leib, Seel, Haut und Haar.

 

Hier sitzt er, und Ihr kennt ihn alle:

Er weiß stets Rat, ist da in jedem Falle:

Wer baut, wer feiert, weint oder auch lacht:

des Bürgermeisters Tür war offen Tag und Nacht.

Wer hat den Schlüssel? Wer schlichtet die Fehde?

Wer läuft, wer geht zum Amt, wer hält die Rede?

Wer denkt sich wieder etwas Neues aus?

Wer kümmert sich um jeden Mann und Maus?

Und das nicht nur ein Mal, sondern mit Dauer,

und durch die Jahr, ob süße oder sauer:
Der Mann, der hat das hier für uns gemacht,

und dafür sei ihm herzlich Dank gesagt.

Es  wird die erste Beerdigung auf einer „grünen Wiese“ in Ruhlsdorf, direkt vor dem Feldstein, auf dem der Name und die Lebensdaten stehen werden. Die Trauerfeier findet in der Kirche statt, Beginn: 13 Uhr.

21.7.: Getreide nördlich von Seyda bei Mellnitz wird mit 4 Mähdreschern geerntet. Eine Sache von Minuten… - Sonst steht ringsum Seyda in diesem Jahr sehr viele Mais.

20.7.: Heute wurde „Pictures“ Spiel des Jahres und „Crew“ Kennerspiel des Jahres. Seit Jahresbeginn wurden beide Spiele schon mit viel Freude in den Spieleabenden im Pfarrhaus ausprobiert. Das nächste Mal nach der Sommerpause am 4. September, 19 Uhr!

20.7.: Herrliche Beleuchtung, nur noch in diesen Tagen ist auch die Nordwand des CVJM-Hauses abends und morgens von direktem Sonnenlicht beschienen.

 

Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum… Man kann auch den kleinen, immer liebevoll geschmückten Altar erkennen, und das alte Ziffernblatt (bis 1992) – wer eins haben will, kann sich gern melden.

 

19.7.: 9.30 Uhr: Diakon Gebhardt in Seyda zum Gottesdienst, und in den anderen Orten kurze musikalische Andachten mit Franz!

18.7., 17 Uhr Kirche Elster: Linda und Philipp Zeiler musizieren auf „Herzenstour“.

18.7.: Goldene Hochzeit in Seyda.

17.7./18.7.: Besuch eines Orgelcamps von drei Seydaern – mit viel Freude und vielleicht auch Früchten, die man bald in Seyda hört.

16.7.: Zuwendungsbescheid für die Kirche in Gadegast kommt (Sanierung der Kirchenfenster).

16.7.: Pfarrhaus bekommt nach 154 Jahren Fliegenfenster:

 

15.7.: Zeugnisausgabe in der Grundschule Seyda.

 Endlich hab ichs raus, wie das mit den Bildern geht!

14.7.: Treppe vor dem Pfarrhaus wird fertiggestellt, jetzt fehlt nur noch das Geländer… Das Baubüro Lüddecke begleitet die Arbeiten. Vgl. 30.6.

 Die Rosen vor dem Pfarrhaus heißen „Gloria Deo“. Zu der Katze sagt man in Seyda wegen der Plazierung der Fellfarben „ein Pastor“.

12.7.: Gottesdienst 9.30 Uhr in Seyda wird improvisiert, weil der Pfarrer krank ist. Predigttext war: „Fahre hinaus, wo es tief ist!“ (Petri Fischzug).

10.7. in Jessen, 11.7. in Schulpforta: Seydaer Abiturienten erhalten ihre Zeugnisse und gehen dann in die weite Welt.

10.7.: Pilze schießen aus dem Boden! Viele Pilzsammler sind in der Seydaer Heide erfolgreich unterwegs. – Treppe vor dem Pfarrhaus noch nicht fertig saniert, aber erstmal begehbar. Zu den zwei verschiedenen Treppenteilen ist nun noch eine dritte Sandsteinart gekommen. Vgl. 30.6.

9.7.: Ausgemacht: Am 24. August ab 10 Uhr im Seydaer Pfarrhaus, für Kinder und Jugendliche: Aufpeppen der eigenen und der Seyda-Website, Verknüpfung von Social Media, Minecraft und Bildung… Mit Fachberatung der Evangelischen Akademie Wittenberg, Thomas Thiel.

8.7.: Seydaer Frauenchor übt erstmals wieder, in der Kirche (mit Abstand).

7.7. Abend zu Erziehungsfragen im Pfarrhaus Seyda: 7. Juli, 19.30 Uhr. Mit Referent Grohmann vom CVJM-Familienzentrum Halle. „Gespräche mit dem Strudelwurm: Wie wir gute Entscheidungen treffen“. Leben heißt, dass wir permanent Entscheidungen treffen. Über manche denken wir kaum nach, und manche fallen uns schwer. Vieles gibt es abzuwägen, denn wir wollen ja eine gute, wenn nicht sogar die beste Entscheidung finden. Doch was ist die beste Entscheidung? Hören wir auf den Verstand und Argumente, oder hören wir auf unser Bauchgefühl? Zu diesem Workshop stelle ich Ihnen eine Herangehensweise vor, mit der wir im Dialog mit unseren inneren Stimmen Entscheidungen treffen können, bei der alle wichtigen Aspekte gehört werden und wir gut mit ihnen leben können. Und wie treffen wir Entscheidungen mit und für unsere Kinder? Auch das wollen wir bedenken.

5.7.: Heute sollten eigentlich zukünftige Pfarrer für Mitteldeutschland den Gottesdienst in Seyda gestalten, vom Predigerseminar Wittenberg aus. Wegen der besonderen Zeiten taten sie dies online: Hier:
https://youtu.be/NcErNm8o79E  Vielen Dank!

5.7.: Einführung von Pfarrerin Judith Kölling in Elster, 10 Uhr. Sie ist seit 1. April für Elster, Listerfehrda, Iserbegka, Gielsdorf und Meltendorf zuständig. Der Pfarrbereich Seyda verkleinert sich damit wieder.

5.7.: Gottesdienst in Seyda um 9.30 Uhr, mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé. Predigt zu Röm 12 „Vergeltet niemandem Böses mit Bösem…“ / Gottesdienst auch in Naundorf, Gadegast, Mellnitz, Morxdorf und Mark Zwuschen (15.15 Uhr).

3.7.: 5 Liter Regen… / Es geht wieder eine Spende aus Seyda nach Simbabwe (siehe Link in der Liste links). Wir haben eine Möglichkeit gefunden, dass das Geld innerhalb von 6 Stunden direkt in die Hände der Empfänger kommt.

2.7.: Gemeindekirchenrat Ruhlsdorf fast Beschluss zu „Grüner Wiese“ auf dem Friedhof. Sie ist angelegt, mit einem Feldstein, auf dem dann die Namen verzeichnet werden.

2.7.: Die Schausteller ziehen in langem Konvoi wieder los, früh um 7 Uhr! – Bald historische Bilder: 1, 2, 3: Die Schaufenster im alten Laden am Markt wurden über lange Zeit liebevoll vom Heimatverein gestaltet. Heute werden sie um 17.30 Uhr geräumt. Das Haus ist jetzt einsturzgefährdet. Es gibt Pläne (vgl. links im Menü „Ideen und Träume“. Ruckt es jetzt? – Die Ausstellungsobjekte (und noch viel mehr) sind weiter im Heimatmuseum im Amtshaus zu sehen. – Gemeindenachmittag um 14 Uhr unter der Linde auf dem Kirchplatz.

30.6.: Treppe am Pfarrhauseingang wird saniert. Wir kennen sie alle, die darüber gelaufen sind! Hier sind sie! Die alten Stufen wurden immer wieder gedreht und wieder verwendet, denn Sandstein war teuer. Es kam über die Elbe aus dem Elbsandsteingebäude, vermutlich zu Zeiten Friedrich des Weisen zu Beginn des 16. Jahrhunderts, der Seyda und die umliegenden Dörfer kaufte und das „Amt Seyda“ errichtete. Es ist mindestens der 3. Pfarrhausbau: 1708 beim Brand wurde es zerstört (die Treppenstufen nicht…) und 1846 neu gebaut (offensichtlich mit gebrauchten Stufen, eventuell auch von verschiedenen alten Treppen). Deutlich sind die Abtrittsspuren zu erkennen: Hier!

29.6. Kirchweih-Tag: Peter und Paul. Die Stadt- und Kirchengeschichte gemalt: Hier: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12 – und bald mehr. (Original in der Stadtkirche).

28.6.: 10 Liter Regen pro Quadratmeter in 15 Minuten, 13.45  Uhr bis 14 Uhr über Gentha.

28.6.: Gottesdienst zum Schul- und Heimatfest, 9.30 Uhr.

28.6.: Spielmannszug zieht doch durch Seyda, zur Freude vieler! – Das Seydaer Heimatlied wird 100 Jahre alt! Vgl. im Menü links „Heimatlied“ oder „Lagerfeuer“ (Nr. 9).

27.6.: Bis heute Mittag haben so gut wie alle Haushalte die Festschrift erhalten. Wer noch eine braucht, bitte im Pfarramt melden! Die 2. Auflage wird ab heute abend gedruckt. 

27.6. Seyda bekommt eine neue Schulleiterin! Sie wohnt in Wittenberg, ist jetzt in Oranienbaum tätig und wird zum neuen Schuljahr die Grundschule Seyda leiten. Willkommen! Es endet damit eine dreijährige Vakanz.

27.6. Zum Siebenschläfer strahlend blauer Himmel und viel Sonne! Regenwahrscheinlichkeit 25%. Alle hoffen, dass es noch regnet. / Erste Reaktionen auf Simbabwe-Aufruf in der Festschrift. Dort herrscht seit 2 Jahren Dürre, und jetzt Corona…

26.6.: Zu Seyda gehören seit Jahrzehnten die Zirkus- und Schaustellerfamilien. Kürzlich verstarb der „Zirkuspfarrer“ Gerhard Fischer im Alter von 89 Jahren, der ganz viele von ihnen getauft, konfirmiert, verheiratet und auch beerdigt hat. Seine Beerdigungspredigt hat er vorher selbst ausgearbeitet und will damit alle grüßen, die ihn kannten: Hier!

25.6.: 18 Uhr Konzert zum Heimatfest mit Landeskirchenmusikdirektor Thomas Seyda aus Görlitz, Orgelmusik. Es gibt auch die Festschrift für dieses Jahr, u.a. von den Grundschülern mitgestaltet. Ein Bild von Gabi Alicke: Hier!

25.6.: Pfarrerin Kölling setzt Morgenandachten in Listerfehrda fort, 9 Uhr, Kapelle.

25.6.: „Ruf zur Kirche“ erscheint, das Kirchenblatt für das nächste Quartal.

24.6.: Festschrift erscheint, zum ausfallenden Schul- und Heimatfest. 50 Autoren, 72 Seiten, mit Beiträgen zur Heimatgeschichte und Zeichnungen der Seydaer Grundschüler. Morgen zum Konzert erhältlich.

24.6.: Arbeiten am Internet-Netz-Ausbau in Gadegast: von Zemnick nach Seyda.

24.6: Johannistag! Ein wunderschöner Morgen.

Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde Seyda

mit Lüttchenseyda und Schadewalde

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                                                           Pfarrhaus Seyda, 24. Juni 2020

Liebe Gemeinde! Zum Johannistag heute grüße ich Sie ganz herzlich: Ein herrlicher Tag ist es doch! Mit voller Kraft erreicht uns der Sommer. Mitten im Jahr sind wir, und von so viel Licht umgeben: Ich wünsche uns, dass es auch unsere Herzen erhellt. Johannes der Täufer ist der „Vorläufer“ von Jesus, sein Tag liegt im Kalender gegenüber von Weihnachten. Er ruft: „Bereitet dem  Herrn den Weg! Wer zwei Hemden hat, der gebe dem, der keins hat!“ – dass wir uns also vorbereiten sollen, diesem Herrn Jesus Christus zu begegnen und seinen Frieden an- und aufzunehmen.

Das Schul- und Heimatfest fällt leider aus: Aber das Konzert kann doch stattfinden: Landeskirchenmusikdirektor Thomas Seyda aus Görlitz kommt und wird die Orgel spielen: Am Donnerstag um 18 Uhr (neue Zeit: achtzehn Uhr!). Dazu sind alle herzlich eingeladen. Mit entsprechendem Abstand können wir uns gut in der Kirche verteilen, sie ist ja groß genug. Und: Es gibt dort auch die Festschrift für das nun ausfallende Schul- und Heimatfest: Prall gefüllt, 50 Autoren haben 72 Seiten gestaltet: Die Grundschulkinder malten  fleißig, und es ist einiges zur Heimatgeschichte zu lesen, diesmal zu Dr. Weidauer, zur Zahnaer Straße,  zu Nachtwächtern in Gadegast u.a. - In diesem Jahr werden die Hefte nicht verteilt, es gibt keine Sammlung – aber man kann (wenn es einem möglich ist) dann im nächsten Jahr bitte das Doppelte geben ; )

Was mir noch im Sinn ist, ist der Text des Sonntages. Jesus sagt: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid. Ich will euch erquicken! Ich will euch froh machen!“ Das ist ein Versprechen, was für jeden neuen Tag gilt. „Das Geheimnis der Christen ist die Freude.“ hat ein schlauer Mann gesagt.

Herzliche Grüße! Auf Wiedersehen! Ihr Pfarrer Meinhof

Wer will, kann noch ein bisschen zu Johannes recherchieren. In der Bibel findet man seine Geschichte zum Beispiel bei Lukas im 1. und 3. Kapitel. (Für das anliegende Bild hier klicken.)

23.6.: Silberne Hochzeit in Gadegast.

23.6. Fohlenschau in Gadegast: Ohne Bewirtung und Mikrofon, mit weniger Beteiligung: Aber dennoch eindrücklich und wunderschön! Das pralle Leben!

22.6.: Post aus Simbabwe: Spende aus Seyda finanziert Wasserzufuhr für 9 Dörfer mit. Nach zwei Jahren Dürre ist die Ernährungslage kritisch. Von einem See aus soll nun Wasser in die Gärten der Bauern geleitet werden.

22.6. Wieder erste Krabbelgruppe im Pfarrhaus! Steinmetz kommt, die Eingangstreppe zu sanieren. Pfarrscheune wird ausgemessen für das große neue Bauprojekt. Arbeit an der Festschrift: Wer noch etwas beizutragen hat: Jetzt ist noch Gelegenheit!

21.6.: Gottesdienste: 9.30 Uhr in Seyda, mit Kindergottesdienst. Mit dem Predigttext zur "Christusstatue von Mellnitz" („Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken!“), dort ist 13.45 Uhr Gottesdienst, wie auch in Naundorf, Morxdorf, Gadegast und Mark Zwuschen. Erste Gemeindecafé, mit Abstand und schönem Kuchen, unter der großen Linde.

21.6.: Spargelernte wird an diesem Morgen beendet. „Johannis“ ist sonst der Stichtag, 24.6., aber in diesem Jahr lief die Ernte nicht so gut. Die MZ berichtet ausführlich: Hier!

20.6.: Hochzeit in Schadewalde unter freiem Himmel bei schönem Wetter! Wie im Bilderbuch… Die Braut kommt auf rotem Teppich, das Brautpaar sitzt unter einer selbst gebauten Girlande aus Birke, der weite Blick über Felder und Wiesen und der blaue Himmel über uns. „Das Fest, wo wir mit dem Himmel in Berührung kommen.“

20.6.: Das Wort zum Sonntag in der Mitteldeutschen Zeitung schreibt heute zum ersten Mal die neue Seelsorgerin für das Paul-Gerhardt-Krankenhaus und das Katharina-von-Bora Hospiz Susanne Fischer-Kremer, „Das volle Leben“.

20.6.: Heute hätte das Sommerfest im Diest-Hof stattfinden sollen: Sonst das größte nichtkommerzielle Fest der Region, mit viel Besuch, viel Programm, Theater, Musik, Ständen – und viel Freude. Der aktuelle Freundesbrief des Diest-Hofes erzählt vom Leben heute dort: Hier klicken, dann kann man ihn lesen!  Die Mitteldeutsche Zeitung informierte ausführlich in ihrer Donnerstagsausgabe: Hier! Der Stationengottesdienst des Kirchenkreises berichtet vom Diest-Hof, ab Minute 7:25: Hier!

20.6.: Wieder CVJM-Jugendkreis, diesmal bei einem Fußkranken zuhause, aber mit gutem Besuch (und Abstand).

19.6.: „Zuckertütenfest“ der Kindertagesstätte feiert mit den künftigen Schulanfängern und ihren Eltern den Kindergarten-Abschluss, wegen des Wetters stellt der Schützenhauswirt freundlicherweise den Saal  zur Verfügung.

19.6.: Digitaltag in Europa. Diese Seite (www.seyda.de) geht nach einer Woche Pause wieder ans Netz!

19.6.: Am Vormittag erfolgte die offizielle Pfarramtsübergabe in Elster: Von Thomas Meinhof zu Judith Kölling. Übergeben wurden die Siegel, Kirchenbücher und „vasa sacra“ (Tauf- und Abendmahlsgeschirr) unter Anwesenheit der Superintendentin, Vertretern des Kirchenkreises und der Kirchengemeinde. Der Einführungsgottesdienst ist am 5. Juli um 10 Uhr in der Kirche in Elster. / Streiflichter aus den letzten 7 Jahren pfarramtlicher Tätigkeit in Elster: Hier! Und die Jahre davor: Hier!  Und was kommt: Hier!

18.6.: Starke Regengüsse waren früher normal in dieser Jahreszeit, heute ist es schon eine Meldung wert. Am Wochenende waren es in Morxdorf 53 Liter/qm.

18.6.: Wieder erster Gemeindenachmittag im Freien? – Pünktlich um 14 Uhr kam ein Regenguss, so dass der Gemeindenachmittag kurzerhand in der Kirche stattfand – am Pfarrhauseingang wird gerade gebaut, die Treppe ist abgerissen. Herzliches Wiedersehen nach über 3 Monaten Pause!

18.6.: Besuch des Restaurators Schulz in Zemnick und Gentha: Zur 400-Jahrfeier der Kirche in Gentha 2024 könnte das Altarbild restauriert werden. Es zeigt die Stifterin Hedwig in der Abendmahlsrunde: Eine Sensation in dieser  Zeit (eine Frau anstelle eines Apostels), aber ganz typisch lutherisch: „Ich habe dort einen Platz am Tisch Jesu, und das ist das Entscheidende“ – so hat es auch Cranach in dem berühmten Abendmahlsbild in der Stadtkirche Wittenberg dargestellt, indem er Personen aus Wittenberg an den Tisch malte, Luther u.a. Aber eine Frau ist dort nicht dabei, das ging wohl nur – 100 Jahre später – abseits großer Straßen.

17.6.: Hessische Partnergemeinde lädt zum Besuch vom 3. bis 6. Juni 2021 ein!

17.6.: Einladung zum Väter-Kinder-Basteltag am 19. September im Pfarrhaus Seyda erscheint: Die Uhr tickt! Väter-Basteltag im Pfarrhaus Seyda am 19. September von 10 bis 14  Uhr. Ein Uhrenbau-Workshop. Väter und ihre Kinder sind eingeladen, zusammen handwerklich tätig zu werden. Wir werden die Uhr ticken lassen. Vorher wird sie jedoch noch gebaut. Vorgefertigte Zahnräder und Kleinteile aus Holz werden zu eine rfunktionsfähigen Pendeluhr zusammengefügt. Der Rahmen wird geklebt und Holzteile geschliffen, Gewinde wird gebohrt und Messingstangen werden  zugeschnitten und poliert. Das Pendel wird zusammengeschraubt. Es gibt also eine Menge zu tun für die großen und kleinen Bastler ab Schulalter. - Zwischendrin werden wir uns die alte mechanische Turmuhr auf dem Kirchturm von 1896, 3 x 2 x 2 Meter groß, anschauen, und Spaghetti essen. Die Leitung hat Reinhard Grohmann vom CVJM-Familienzentrum Halle. Bitte vorher anmelden unter der Nummer 035387 42254 oder kirche-seyda@t-online.de Pro Uhr: 25 Euro. Aber am Geld soll eine Teilnahme nicht scheitern.

16.6.: Großes Bienensummen, zum Beispiel im ältesten Baum Seydas auf dem Kirchplatz: Der Linde.

15.6.: Alle Schüler gehen wieder in die Grundschule in Seyda. Die Schule informiert auf ihrer Homepage, dass die Abstandspflicht nicht eingehalten werden kann. Eltern können mit einer Begründung die Kinder vom Unterricht entschuldigen.

14.6.: Der Diest-Hof im Stationengottesdienst des Kirchenkreises: Hier!

13.6./14.6.: Eine Nacht Regen - und Gewitter. Aber nicht wirklich schlimm.

10.6.2020 Nach 20 Jahren geht die Seite www.seyda.de vom Netz - vielen Dank allen, die das Betreiben bis hierher möglich gemacht haben. Es soll auch weitergehen, vielleicht schon in der nächsten Woche.

7.6.2020

Hörgottesdienst für die Seydaer Kirchengemeinde, gestaltet von Vikarinnen aus Mitteldeutschland aus dem Predigerseminar Wittenberg, für den Sonntag Trinitatis (7. Juni 2020): Hier!

Gottesdienste am 7.6.: 8.30 Uhr Naundorf, 9.30 Uhr Seyda (mit Kindergottesdienst), 13 Uhr Gadegast, 13.45 Uhr Mellnitz, 14.30 Uhr Morxdorf, 15.15 Uhr Mark Zwuschen.

 

Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde Seyda

mit Lüttchenseyda und Schadewalde

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                                                            Pfarrhaus Seyda, 29. Mai 2020

Frohe Pfingsten!

Liebe Gemeinde! Den „Geburtstag der Kirche“ wollen wir miteinander feiern, dazu ziehen wir wieder mit Trompete, Bariton und Saxophon durch Seyda, Lüttchenseyda und Schadewalde  – und Sie können vor der Haustür, aus dem Fenster oder vom Gartenzaun aus mitsingen und mitbeten:

Am Pfingstsonntag um 11.45 Uhr in Lüttchenseyda und am Pfingstmontag ab 9.30 Uhr: 9.30 Uhr vor dem Kirchbogen, 9.45 Uhr auf dem Markt, 10 Uhr in der Triftstr. zwischen Nr. 9 und Nr. 11, 10.15 in der Neuen Straße vor der Nr. 8, 10.30 Uhr in der Neuen Straße vor Nr. 25, 10.45 Uhr in der Sydower Straße vor Nr. 36, 11 Uhr in der Jüterboger Str. vor Nr. 58 und 11.30 Uhr in Schadewalde (diesmal zwischen Nr. 3 und 15).

Pfingsten ist es einmal losgegangen: Da ist auf die verzagten Jünger Gottes Geist gekommen, und sie sind fröhlich hinausgegangen. Gott hat seinen Geist auch in uns gelegt in der Taufe, und dieser Funke kann nun immer wieder ein Feuer entfachen, was leuchtet und wärmt. Jesus hat gesagt: „Frieden lasse ich Euch, meinen Frieden gebe ich Euch. Nicht gebe ich Euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.“ (Joh 14, aus dem Evangelium des Pfingstsonntags).

So wollen wir singen, mit allen, die das Pfingstfest feiern:

Singt das Lied der Freude, der Freude über Gott! Lobt ihn laut, der euch erschaffen hat. – Preist ihn, helle Sterne, lobt ihn, Sonne, Mond, auch im Weltall ferne seine Ehre wohnt: Singt das Lied der Freude, der Freude über Gott! Lobt ihn laut, der euch erschaffen hat. – Er wird Kraft uns geben, Glanz und Licht wird sein, in das dunkle Leben leuchtet hell sein Schein. Singt das Lied der Freude…“

(Das werden besonders die Kinder kennen, und dann kommt der „Klassiker“ zu PfingstenJ

Schmückt das Fest mit Maien, lasset Blumen streuen, zündet Opfer an; denn der Geist der Gnaden hat sich eingeladen, machet ihm die Bahn! Nehmt ihn ein, so wird sein Schein euch mit Licht und Heil erfüllen und den Kummer stillen.

Tröster der Betrübten, Siegel der Geliebten, Geist voll Rat und Tat, starker Gottesfinger, Friedensüberbringer, Licht auf unserm Pfad: Gib uns Kraft und Lebenssaft, lass und deine teuren Gaben zur Genüge laben.

Dann sind alle eingeladen, das Vater Unser mit zu beten, und den Segen zu empfangen.                                          

Zum Schluss wird das Saxophon spielen, und man kann noch einmal mitsingen:

Heute feiern wir Pfingsten hier – dam, dam – dam, dam. Es gibt einen, der zu uns hält: dam, dam – dam, dam. Marmor, Stein und  Eisen bricht, aber Gottes Liebe nicht: Alles, alles, geht vorbei: Doch er ist uns treu.

Pfingstgottesdienst in der Kirche in Seyda ist auch: Am Pfingstsonntag um 13.30 Uhr, mit der Konfirmation von Alrik Fritzsche! -

Herzliche Grüße! Auf Wiedersehen! Ihr Pfarrer Meinhof

 

 

17.5.: Gottesdienste: 8.30 Uhr Naundorf, 9.30 Uhr Seyda, 13 Uhr Gadegast, 13.45 Uhr Mellnitz, 14.30 Uhr Morxdorf, 15.15 Uhr Mark Zwuschen. Predigt über das Vater Unser.

14.5.: 18 Uhr Abendandacht mit Orgel in der Kirche in Ruhlsdorf

13.5.: Abnahme Kirchensanierung Zemnick.

 

Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde Seyda

mit Lüttchenseyda und Schadewalde

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                                                            Pfarrhaus Seyda, 13. Mai 2020

 

Liebe Gemeinde,

das war schön, sich am Sonntag wieder in der Kirche treffen zu können, und da kam der Wunsch auf, dass doch gleich noch einmal zu wiederholen:
Am Donnerstag (14.5.) um 18 Uhr ist in der Ruhlsdorfer Kirche eine Abendandacht mit Orgelspiel – wieder mit den Bedingungen, die vorgegeben sind (nur 30 Minuten, Abstand, Namensliste, Maske – wobei man natürlich auch außerhalb der Kirche ohne Maske zuhören kann.

Und am Sonntag ist natürlich auch wieder Kirche in Seyda…

 

Es hat geregnet, Gott sei Dank. „Es gibt kein schlechtes Wetter – nur die passende Kleidung muss man haben“, sagt man. So ist es wohl im Leben auch, dass man „passend“ reagieren muss, wie die Zeiten eben sind, „das Beste daraus machen“. Mir geht da noch die Brieflesung von diesem Sonntag nach, über das, was wir „anziehen“ dürfen:

„Zieht nun an als die Auserwählten Gottes,

als die Heiligen und Geliebten,

herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld;

und ertrage einer den andern

und vergebt Euch untereinander,

wenn jemand Klage hat gegen den andern;

 

wie der Herr Euch vergeben hat,

so vergebt auch Ihr!

Über alles aber zieht an die Liebe,

die da ist das Band der Vollkommenheit.

Und der Friede Christi,

zu dem Ihr berufen seid in einem Leibe,

regiere in Euren Herzen;

und seid dankbar.

Lasst das Wort Christi reichlich unter Euch wohnen:
Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit,

mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern

singt Gott dankbar in Euren Herzen.

Und alles, was Ihr tut mit Worten oder mit Werken,

das tut alles im Namen des Herrn Jesus

und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.“

(Kolosserbrief, Kapitel 3)

 

Der Text  wird auch zur Hochzeit verlesen, aber er gilt natürlich nicht nur für Eheleute, sondern für alle.

 

Wenn es noch Musikwünsche für Donnerstag gibt, kann man die gerne anmelden (Telefon 035387 42254):

Bis jetzt wurde vorgeschlagen:

It´s me, Tears in Heaven, By the Rivers of Babylon, Der Mond ist aufgegangen; Breit aus die Flügel, beide und etwas von Johann Sebastian Bach.

 

Herzliche Grüße!

Ihr Pfarrer Meinhof

 

Ab Sonntag, den 10. Mai, können wir wieder Gottesdienst feiern! Herzlich willkommen: 9.30 Uhr in Seyda, 8.30 Uhr in Naundorf, 13 Uhr in Zemnick, 14 Uhr in Gentha, 15 Uhr in Ruhlsdorf. Und in der kommenden Woche dann auch in Gadegast, Mellnitz, Morxdorf und Mark Zwuschen.

Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde Seyda

mit Lüttchenseyda und Schadewalde

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                                                                        Pfarrhaus Seyda, 5. Mai 2020

 „Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir.“ (Psalm 23,4)

Liebe Gemeinde!

Da steht es drin: Dass wir im Tal nicht stehen oder sitzen oder liegen bleiben sollen, sondern weiter gehen dürfen: Hindurch. Jedes Tal hat ein Ende! Und das wollen wir also miteinander tun: Weiter gehen! Den Weg finden, den Gott für uns bereit hat, und keinen vergessen.

Nun dürfen wir wieder öffentliche Gottesdienste feiern; am Sonntag also in Seyda, um 9.30 Uhr. Es gibt ein paar Vorgaben, an die wir uns halten müssen: Es wird ein wenig kürzer sein (30 Minuten), auf Abstand und Mundschutz muss geachtet werden; am Eingang wird eine Liste der Besucher geschrieben (Name, Anschrift, Telefon), die vier Wochen aufgehoben und gegebenenfalls der Gesundheitsbehörde vorgelegt werden muss. Ich denke, das ist einzuhalten, und wir wollen uns freuen, dass wir ohne Teilnehmerzahlbegrenzung miteinander feiern können.

Mancher wird, weil er besonders gefährdet ist oder aus Vorsicht, dennoch zuhause bleiben. Aber auch da kann man beten und singen, immer und auch wenn die Glocken läuten, und wir wollen weiter aneinander denken: Gut, dass es das Netz der Nächstenliebe gibt.

Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren! Lob ihn, o Seele, vereint mit den himmlischen Chören. Kommet zuhauf, Psalter und  Harfe, wacht auf: Lasset den Lobgesang hören!

Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, der dich auf Adelers Fittchen sicher geführet! Der dich erhält, wie es dir selber gefällt:  Hast du nicht dieses verspüret?

Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet. Der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet. In wie viel Not hat nicht der gnädige Gott über dir Flügel gebreitet!

Lobe den Herren, der sichtbar dein Leben gesegnet! Der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet. Denke daran, was der Allmächtige kann, der dir mit Liebe begegnet.

Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen. Lob ihn mit allen, die seine Verheißung bekamen. Er ist dein Licht, Seele, vergiss es ja nicht. Lob ihn in Ewigkeit. Amen.

(Evangelisches Gesangbuch Nr. 316)

Herzlich grüßt Sie: Ihr Pfarrer Meinhof

P.S.: Statt zur Heimateiche wird in diesem Jahr zu Gottesdiensten am Himmelfahrtstag in Seyda, Jessen (jeweils 9.30 Uhr) und Schweinitz (10 Uhr) eingeladen.

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(Bis 3. Mai: ) Am Sonntag können wir leider nicht wie immer Gottesdienst feiern. Die Glocken werden läuten, und alle sind zuhause zum Gebet eingeladen. Es ist gut, dass wir alles in Gottes Hand legen können. Man kann auch im Radio oder im Fernsehen einen Gottesdienst mitfeiern. Wer aus unserer Kirche vertraute Stimmen hören möchte, kann folgende Links anwählen:

Gottesdienst am Sonntag Jubilate aus der Kirche in Gadegast (3. Mai 2020)

Sonntag des Guten Hirten in der Kirche in Seyda (26. April), u.a. mit 7 Beiträgen der Konfirmandinnen und Konfirmanden dieses Jahres und einem Blick in die Ausstellung zur Stadtgeschichte, wie viele Krisen Seyda schon überstanden hat

Sonntag nach Ostern in der Kapelle Mark Zwuschen (Quasimodogeniti, 19. April)

Osterfreude überall

Osterspiel in Naundorf

Andacht zu Karfreitag in Ruhlsdorf

Gottesdienst zu Gründonnerstag in Morxdorf

Palmsonntagsgottesdienst 5. April Mellnitz

Kreuzweg der Jugend 3. April von Gadegast nach Seyda

Andacht 29. März Elster

Gottesdienst 29. März Gentha

Andacht 29. März Meltendorf

(Ab dem 1. April gehören Elster und Meltendorf nicht mehr zum Pfarrbereich Seyda, dort wird Frau Judith Kölling den pfarramtlichen Dienst übernehmen.)

Gottesdienst 22. März Seyda

Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde Seyda

mit Lüttchenseyda und Schadewalde

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                                                                                        Pfarrhaus Seyda, 23. April 2020

Liebe Gemeinde,

wir probieren verschiedene Dinge, der Krise zu begegnen, deren Ende wir noch nicht absehen können. An vielen Stellen in unserem Land – auch in unseren Partnergemeinden in Hessen – wird immer um 19 Uhr gemeinsam „angehalten“, natürlich jeder bei sich zu Hause. Bei uns läuten um 18 Uhr die Glocken -  und früh um 7 Uhr. Ein bekanntes Abendlied („Der Mond ist aufgegangen“) war hier dazu schon zu lesen, heute möchte ich Ihnen ein Morgenlied vorschlagen, was aber auch leicht an anderen Stunden des Tages gelesen oder gesungen werden kann.

 

Danke für diesen guten Morgen, danke für jeden neuen Tag. Danke, dass ich all meine Sorgen auf dich werfen mag.

Danke für alle guten Freunde, danke, o Herr, für jedermann. Danke, wenn auch dem größten Feinde ich verzeihen kann.

Danke für meine Arbeitsstelle, danke für jedes kleine Glück. Danke für alles Frohe, Helle und für die Musik.

Danke für manche Traurigkeiten, danke für jedes gute Wort. Danke, dass deine Hand mich leiten will an jedem Ort.

Danke, dass ich dein Wort verstehe, danke, dass deinen Geist du gibst. Danke, dass in der Fern und Nähe du die Menschen liebst.

Danke, dein Heil kennt keine Schranken, danke, ich halt mich fest daran. Danke, ach Herr, ich will dir danken, dass ich danken kann.

 

Wir haben Grund zu danken – wir sind hindurch gekommen: bis heute, wir haben Hilfe erfahren, wir haben eine Adresse, an die wir uns wenden können… und jeder mag noch das, worüber er sich freuen kann, dazufügen. Danken ist etwas anderes als „Schönreden“, es greift – wenn es ehrlich ist - auf reale Dinge zurück, die man aber manchmal leicht übersieht. Im Danken kann man die innere Kraft entdecken, die Gott uns schenkt.

 

Und natürlich gehören auch alle unsere Bitten und Wünsche vor Gott – wie es im „Vater Unser“, dem Gebet, was Jesus gelehrt hat, ausgedrückt ist.

 

Eine andere Sache ist, sich an überstandene Krisenzeiten zu erinnern – und wie das gegangen ist. Da haben wir einen großen Rucksack mit der Geschichte unseres Ortes und in unseren eigenen Lebenserfahrungen.

In den nächsten Tagen soll die Festschrift entstehen für das Schul- und Heimatfest: Sie kann ja auf jeden Fall erscheinen, und die Schulkinder haben schon fleißig dafür gemalt. Wer noch etwas Feines beizutragen hat: Eine Geschichte, ein Gedicht, ein Bild – der kann das gern tun und damit einen Beitrag leisten, uns alle vielleicht zu ermutigen oder aufzuheitern.

 

Am Sonntag ist der Sonntag des Guten Hirten. Seit Januar haben wir eine „Kapelle zum Guten Hirten“ in Seyda, auf dem Diest-Hof. Gerade geht es nicht, aber die Zeiten werden wieder kommen, wo sie für alle zugänglich ist. In  unserer Kirche ist das schöne Buntglasfenster mit dem Guten Hirten zu sehen, der sein Schäfchen auf der Schulter nach Hause trägt. Das kann man sich immer gern anschauen, die Kirchtür ist geöffnet. Und, wenn es klappt, wird es auch wieder auf youtube im Kanal „Kirche Seyda“ am Sonntag zu sehen sein.

 

Herzlich grüßt Sie und Euch alle: Ihr und Euer Pfarrer Meinhof

 

 

 

Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde Seyda

mit Lüttchenseyda und Schadewalde

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                                                                                         Pfarrhaus Seyda, 16. April 2020

 „Der Herr ist auferstanden!“

Mit dem alten Ostergruß grüße ich alle recht herzlich!

„Wir wollen alle fröhlich sein in dieser österlichen Zeit, denn unser Heil hat Gott bereit.“ So heißt das alte Osterlied dazu. Jesus hat eine Tür aufgetan, es gibt Hoffnung und Zukunft – für uns. Er sagt: „Ich lebe – und Ihr sollt auch leben!“

Auf den Bildern, die sonst in den Tagen nach Ostern in der Christenlehre betrachtet werden, kann man in den ersten Ostergeschichten entdecken, wo uns diese Botschaft auch heute begegnet, und wie sich Ostern heute fortsetzt.

Maria Magdalena begegnet Jesus in der Traurigkeit: Sie ist am Grab stehen geblieben – wo soll sie sonst hingehen? Fragt sie sich. Und da, beim Dranbleiben, begegnet ihr Jesus selbst. Sie wird die erste Osterzeugin.

Petrus geht wieder zu seiner alten Arbeit zurück. Fischer war er. Er flickt die Netze, fährt hinaus – und fängt die ganze Nacht nichts. Da steht einer am Ufer und ruft ihm zu: „Versuch es noch einmal!“ Und er tut es – und macht einen Riesenfang. Er merkt: Der mir da Mut gemacht hat, das ist der Herr! Er wirft sich ins Wasser, um schnell ans Ufer zu kommen und ihm zu begegnen. Als er auf ihn zu geht, fällt ihm ein, was er getan hat. Dreimal hat er ihn verleugnet, in schlimmer Stunde! Der Hahn hatte gekräht. Jesus fragt ihn nun dreimal: „Hast Du mich lieb?“ Immer zaghafter antwortet Petrus. Und Jesus gibt ihm dann den „Schlüssel zum Himmelreich“: Der Petrus weiß von der großen, vergebenden Liebe Jesu – und kann sie weitergeben und anderen „den Himmel“ aufschließen.

Die Emmausjünger gehen traurig nach Hause: Alles vorbei! Alle Hoffnung ist begraben. Sie haben das Kreuz gesehen. Langsam gehen sie, und einer kommt dazu: Jesus selbst. Mitten drin in ihrer Schwermut stellt er sich an ihre Seite, aber sie merken es nicht. Er redet sogar zu ihnen – aber sie verstehen es nicht. Erst hinterher sagen sie: „Brannte nicht unser Herz in uns?“ Abends sind sie angekommen in ihrem Ort und bitten den Fremden herein. Sie sind gastfreundlich, so hatten sie es auch von Jesus gelernt. Er geht mit ihnen hinein. Am Tisch teilt er das Brot und dankt Gott – und da gehen ihnen die Augen auf: Das ist doch der Herr! So hat er es immer getan. Sie begegnen ihm in seinem Mahl – was auch wir feiern, in unserer Kirche (sie ist jetzt offen, Sie können beim Spazierengehen hineinschauen) ist es schön geschnitzt dargestellt und davor steht der Altar – der Tisch des Herrn.

Thomas schließlich kann nicht glauben, was die anderen ihm erzählen. Es geht einfach nicht. Er sagt: „Ich kann es erst glauben, wenn ich ihn sehe und in seine Wunden fassen kann. Sonst geht das einfach nicht.“ Aber er kam trotzdem in den Gottesdienst. Es waren schließlich seine Weggefährten, seine Freunde, die er dort traf. Da ging er auch hin. Und dabei – begegnet ihm Jesus, geht auf ihn zu, spricht ihn an.

Das sind vier zentrale Ostergeschichten aus dem Neuen Testament. Auch wir können Jesus begegnen, auf verschiedene Weise: Vielleicht mitten in der Traurigkeit wie Maria. Vielleicht mitten bei der Arbeit wie Petrus. An seinem Tisch wie die Jünger von Emmaus. Oder im Gottesdienst, wo Christen sich treffen und Jesus versprochen hat: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“

Fragen wir einander nach unserem Glauben, teilen wir ihn! Es ist ein großer Schatz, diesen Glauben an Jesus und damit Liebe und Hoffnung zu haben. - Ein Osterspiel aus Naundorf kann man sich anschauen auf you tube unter „Kirche Seyda“, ebenso eine kurze Osterandacht. „Sucht, so werdet Ihr finden!“ hat Jesus gesagt. Es lohnt sich, denn bei ihm ist das Leben zu finden. Hier wieder meine Telefonnummer, falls jemand etwas auf dem Herzen hat oder Hilfe braucht: (035387) 42254.  Ihr Pfarrer Meinhof

Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde Morxdorf

mit Mark Zwuschen

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                                                               Pfarrhaus Seyda, Karfreitag 2020

Liebe Gemeinde,

zwischen Karfreitag und Ostern bewegen wir uns: Wir haben das Leid, den Tod, die Verzweiflung vor Augen – Jesus ruft am Kreuz: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“! Und wir haben die Hoffnung von Ostern im Herzen: Jesus Christus hat dem Tod die Macht genommen. Er sagt: „Ich lebe, und Ihr sollt auch leben!“.

Beides, Traurigkeit und Freude, hat seine Zeit. Und die wichtige Botschaft ist: Gott geht mit uns. Eben auch im finsteren Tal – das macht den Karfreitag so bedeutend. Auch mit unserer Schuld und dem, was uns untereinander und von Gott trennt, der Sünde, lässt er uns nicht allein, sondern hebt sie auf. Bei Jesus können wir Frieden finden, Frieden mit Gott – und Frieden miteinander.

 

Am Karfreitag kann man das alte Lied beten oder singen:

Wir danken Dir, Herr Jesu Christ, dass Du für uns gestorben bist und hast uns durch Dein teures Blut gemacht vor Gott gerecht und gut.

Und bitten Dich, wahr Mensch und Gott, durch Dein heilig fünf Wunden rot: Erlös uns von dem ewgen Tod und tröst uns in der letzten Not.

Behüt uns auch vor Sünd und Schand und reich uns dein allmächtig Hand, dass wir im Kreuz geduldig sein, uns trösten deiner schweren Pein.

Und schöpfen draus die Zuversicht, dass Du uns wirst verlassen nicht, sondern ganz treulich bei uns stehn, dass wir durchs Kreuz ins Leben gehen.

Amen.

 

 

Zu Ostern wollen wir Gottesdienst mit dem ganzen Ort feiern: Sie können dazu aus dem Fenster schauen oder in der Haustür stehen, die Glocke wird zur üblichen Gottesdienstzeit läuten (in Morxdorf am Ostersonntag um 15 Uhr), und wir wollen uns den Ostergruß zurufen: „Der Herr ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden! Halleluja!“ - Trompetenklänge an verschiedenen Stellen des Ortes werden dann zu hören sein, wo man mitsingen kann. In Mark Zwuschen wird es am Vorabend (11.4.) zwischen 19 und 20 Uhr sein. - Hier sind die Texte:

 

Christ ist erstanden von der Marter alle, des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein! Kyrieleis. / Wär er nicht erstanden, so wär die Welt vergangen. Seit dass er erstanden ist, so loben wir den Vater Jesu Christ´. Kyrieleis. / Halleluja, Halleluja, Halleluja: Des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.

 

Wir wollen alle fröhlich sein in dieser österlichen Zeit, denn unser Heil hat Gott bereit: Halleluja, Halleluja! Halleluja! Halleluja! Gelobt sei Christus, Marien Sohn!

Es ist erstanden Jesus Christ, der an dem Kreuz gestorben ist, dem sei Lob, Ehr zu aller Frist. Halleluja…

Er hat zerstört der Höllen Pfort, die Seinen all herausgeführt, und uns erlöst vom ewgen Tod. Halleluja…

Es singt der ganze Erdenkreis dem Gottessohne Lob und Preis, der uns erkauft das Paradeis. Halleluja…

Des freu sich alle Christenheit und lobe die Dreifaltigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Halleluja…

 

Nach dem Vater Unser und dem Ostersegen singen wir zum Schluss:

 

Ein neues Osterlied mit einer bekannten Melodie:

Heute feiern wir Ostern hier – dam, dam - dam, dam –

Es gibt einen, der zu Dir hält! – dam, dam – dam, dam:
Marmor, Stein und Eisen bricht, aber Gottes Liebe nicht!

Alles, alles, geht vorbei: Doch er ist uns treu!

 

 

Natürlich findet man auch aktuelle Gottesdienste aus Morxdorf und Umgebung: unter you tube, „Kirche Seyda“,  und auf der Seite des Kirchenkreises: www.kirchenkreis-wittenberg.de

 

Gesegnete Feiertage! Ihr und Euer Pfarrer Meinhof

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Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde Seyda

mit Lüttchenseyda und Schadewalde

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                                                               Pfarrhaus Seyda, Gründonnerstag 2020

Liebe Gemeinde,

zwischen Karfreitag und Ostern bewegen wir uns: Wir haben das Leid, den Tod, die Verzweiflung vor Augen – Jesus ruft am Kreuz: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“! Und wir haben die Hoffnung von Ostern im Herzen: Jesus Christus hat dem Tod die Macht genommen. Er sagt: „Ich lebe, und Ihr sollt auch leben!“.

Beides, Traurigkeit und Freude, hat seine Zeit. Und die wichtige Botschaft ist: Gott geht mit uns. Eben auch im finsteren Tal – das macht den Karfreitag so bedeutend. Auch mit unserer Schuld und dem, was uns untereinander und von Gott trennt, der Sünde, lässt er uns nicht allein, sondern hebt sie auf. Bei Jesus können wir Frieden finden, Frieden mit Gott – und Frieden miteinander.

 

Am Karfreitag kann man das alte Lied beten oder singen:

Wir danken Dir, Herr Jesu Christ, dass Du für uns gestorben bist und hast uns durch Dein teures Blut gemacht vor Gott gerecht und gut.

Und bitten Dich, wahr Mensch und Gott, durch Dein heilig fünf Wunden rot: Erlös uns von dem ewgen Tod und tröst uns in der letzten Not.

Behüt uns auch vor Sünd und Schand und reich uns dein allmächtig Hand, dass wir im Kreuz geduldig sein, uns trösten deiner schweren Pein.

Und schöpfen draus die Zuversicht, dass Du uns wirst verlassen nicht, sondern ganz treulich bei uns stehn, dass wir durchs Kreuz ins Leben gehen.

Amen.

 

Die Glocken läuten und rufen zum Gebet. Die Kirche ist geöffnet. Zu Ostern hören Sie, wenn es gut geht, auch Trompetenklänge – und dann oder auch so können Sie (mit-)singen:

 

 

 

Christ ist erstanden von der Marter alle, des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein! Kyrieleis. / Wär er nicht erstanden, so wär die Welt vergangen. Seit dass er erstanden ist, so loben wir den Vater Jesu Christ´. Kyrieleis. / Halleluja, Halleluja, Halleluja: Des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.

 

Wir wollen alle fröhlich sein in dieser österlichen Zeit, denn unser Heil hat Gott bereit: Halleluja, Halleluja! Halleluja! Halleluja! Gelobt sei Christus, Marien Sohn!

Es ist erstanden Jesus Christ, der an dem Kreuz gestorben ist, dem sei Lob, Ehr zu aller Frist. Halleluja…

Er hat zerstört der Höllen Pfort, die Seinen all herausgeführt, und uns erlöst vom ewgen Tod. Halleluja…

Es singt der ganze Erdenkreis dem Gottessohne Lob und Preis, der uns erkauft das Paradeis. Halleluja…

Des freu sich alle Christenheit und lobe die Dreifaltigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Halleluja…

 

Natürlich findet man auch aktuelle Gottesdienste aus Seyda und Umgebung: unter you tube, „Kirche Seyda“,  und auf der Seite des Kirchenkreises: www.kirchenkreis-wittenberg.de

 

Herzlich grüße ich Sie alle mit einem Wort unseres Landesbischofs Friedrich Kramer, der uns am 13. März noch besuchte:

„Bleibt geduldig in Trübsal und beharrlich im Gebet und vor allem fröhlich in der Hoffnung. Wir sind in Gottes Hand. Das ist unsere Gewissheit, in diesen Zeiten erst recht.“

Gesegnete Feiertage! Ihr und Euer Pfarrer Meinhof

 

 

Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde Seyda

mit Lüttchenseyda und Schadewalde

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                                                               Pfarrhaus Seyda, 3. April 2020

Liebe Gemeinde!

Wie geht es Ihnen? -

Ich habe mich an die alte Geschichte von der Arche Noah erinnert. Wir sind jetzt wohl an dem Punkt, wo die Arche auf dem Wasser treibt – und Noah weiß nicht, wie lange. Ringsherum Wasser, er kann nicht raus. Und kein Land in Sicht. Da kann man nur zusehen, dass man sich in der Arche verträgt und kein Leck hineinkommt – aber sonst kann man nichts machen.

Immerhin hat der Noah einen „Rucksack“ von Erfahrung mit. Er hat ja mal auf Gottes Wort gehört und es getan, deshalb sitzt er nun in der Arche. Und wenn er sich daran erinnert, kann er ein getrostes Herz bekommen – und Geduld. Bis er dann mal eine Taube losschicken kann… Aber noch ist es nicht so weit.

 

Gott, der Herr, hat uns etwas mitgegeben, um auch im Schweren zu bestehen: Die tätige Nächstenliebe. Sie ist das Markenzeichen der Christen gewesen durch die Zeiten. So kann die Frage über den Gartenzaun „Wie geht es Ihnen?“ zum Schlüssel werden, aus dem Kreisen und Sorgen um sich selbst und die eigene Existenz herauszukommen. Ich freue mich, dass das sichtbar und spürbar wird in diesen Tagen.

 

Wie geht es Ihnen?

Leider kann ich es bei vielen von Ihnen nur ahnen. Wer etwas auf dem Herzen hat oder Hilfe braucht, kann sich gern an mich wenden: 035387 42254.

 

Eine gute Sache bleibt das Beten, in guten und in schweren Zeiten. Da kommt man durch die ganze Welt… Und man bekommt festen Grund unter den Füßen.

Die Glocken laden weiter dazu ein, morgens und abends und zu den sonst üblichen Gottesdienstzeiten. Und wer sucht, der kann auf „you tube“ unter dem Kanal „Kirche Seyda“ aktuelle Gottesdienste und Andachten aus Seyda und den  umliegenden Orten anhören und mitfeiern.

Schreiben kann man übrigens auch, auf Papier, wie früher. Der Empfänger hat dann etwas Echtes in der Hand und kann es immer wieder einmal lesen.

Wer Kinder hat, kann manchmal eine Anregung von außen gut gebrauchen, vielleicht diese hier: www.zuhauseumzehn.de .

Bibellesen ist auch etwas für diese Tage. Vielleicht fangen Sie mal beim Propheten Jona an, das sind nur 48 Verse. Der war auch eine Zeitlang in „Quarantäne“ und überhaupt oft verzagt – aber trotzdem  hat er durch sein Weitergehen viele zu Freude und neuem Leben gebracht. – Und dann könnten Sie ja bei der Arche Noah weitermachen, gleich am Anfang der Bibel, und entdecken, dass es sich eben um Geschichten handelt, die heute stattfinden.

Herzlich grüßt Sie: Ihr Pfarrer Meinhof

 

Der Mond ist aufgegangen, die goldnen Sternlein prangen am Himmel hell und klar; der Wald steht schwarz und schweiget, und aus den Wiesen steiget der weiße Nebel wunderbar.

Wie ist die Welt so stille und in der Dämmrung Hülle so traulich und so hold  als eine stille Kammer, wo ihr des Tages Jammer verschlafen und vergessen sollt.

Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn.

Wir stolzen Menschenkinder sind eitel arme Sünder und wissen gar nicht viel. Wir spinnen Luftgespinste und suchen viele Künste und kommen weiter von dem Ziel.

Gott, lass dein Heil uns schauen, auf nichts Vergänglichs trauen, nicht Eitelkeit uns freun; lass uns einfältig werden und vor dir hier auf Erden wie Kinder fromm und fröhlich sein.

Wollst endlich sonder Grämen aus dieser Welt uns nehmen durch einen sanften Tod; und wenn du uns genommen, lass uns in´ Himmel kommen, du unser Herr und unser Gott.

So legt euch denn, ihr Brüder, in Gottes Namen nieder, kalt ist der Abendhauch. Verschon uns, Gott, mit Strafen und lass uns ruhig schlafen

und unsern kranken Nachbarn auch.

(Evangelisches Gesangbuch Nr. 482, auch mehrstimmig ; )

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Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde Seyda

mit Lüttchenseyda und Schadewalde

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                                                               Pfarrhaus Seyda, 23. März 2020

 

Liebe Gemeinde!

Der Frühling kommt und fällt nicht aus: Ein Zeichen der großen Treue Gottes. Nach wie vor wissen wir viele Dinge nicht, die da nun auf uns zukommen, da ist es doch gut, sich an das zu halten, was fest steht. So erzählt es auch das alte Lied „Weißt du, wie viel Sternlein stehen?“ – und das weiß natürlich keiner, bis heute – aber es schließt mit dem tröstlichen Satz: „Er kennt auch Dich und hat Dich lieb.“

 

An dieser Liebe dürfen wir uns festhalten, und sie einander zeigen, so gut wir können – auch in diesen Tagen.

Wer etwas auf dem Herzen hat oder sonst Hilfe braucht, kann sich gern an mich wenden (Telefon: 035387 42254) – das möchte ich hier wiederholen. Bestimmt kann ich nicht alles  und allen helfen, aber wir sind ja eine Gemeinde – und so hat sich auch mancher daraufhin gemeldet, der selbst Hilfe angeboten hat. Das bleibt das, was wir tun können, jetzt, wo wir ansonsten in so vielerlei Hinsicht still halten müssen.

 

Wenn die Glocken läuten – um 7 Uhr  und  um  18 Uhr an den Werktagen und am Sonntag um 9.30 Uhr zur Gottesdienstzeit – dann ist das eine Erinnerung zum Gebet: Alles in Gottes Hand zu legen, das können wir tun, mit geprägten Worten oder mit einfachen Worten – wie wir es einem guten Vater sagen würden. Was das bringt, kann man merken, wenn man es tut.

 

Die Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen können im Moment nicht wie geplant stattfinden. Im Radio und im Fernsehen kann man Gottesdienste mitfeiern,  und wer sich nach heimatlichen Stimmen sehnt, kann einen aktuellen Gottesdienst aus unserer Kirche im Internet finden unter youtube „Kirche Seyda Lätare“ bzw. unter www.seyda.de  (seydaaktuell).

 

Gott behüte Sie und Euch alle! Ihr und Euer Pfarrer Meinhof

 

Der Herr ist mein Hirte,

mir wird nichts mangeln.

Er weidet mich auf einer grünen Aue

und führet mich zum frischen Wasser.

Er erquicket meine Seele.

Er führet mich auf rechter Straße

um seines Namens willen.

Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal,

fürchte ich kein Unglück:

Denn Du bist bei mir,

Dein Stecken und Stab trösten mich.

Du bereitest vor mir einen Tisch

im Angesicht meiner Feinde!

Du salbest mein Haupt mit Öl

und schenkest mir voll ein!

Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,

und ich werde bleiben

im Hause des Herrn

immerdar.

Amen.

 

Psalm 23 , mitten in der Bibel, von David.

Gemeindebrief

der Evangelischen Kirchengemeinde Seyda

mit Lüttchenseyda und Schadewalde

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                                                               Pfarrhaus Seyda, 15. März 2020

 

Liebe Gemeinde!

Herzlich grüße ich alle! Ich wünsche uns, dass Gott uns behütet und uns seinen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit schenkt.

Die Kirche ist geöffnet, und wenn man etwas auf dem Herzen hat oder Hilfe braucht, kann man sich auch immer an mich wenden, die Telefonnummer des Pfarramts: (035387) 42254.

Es wäre gut, wenn wir in diesen Tagen, wo die sozialen Kontakte eingeschränkt werden müssen, doch ein Auge auf unsere Nachbarn und Nächsten haben. Werner Srugies hat uns heute morgen eine schöne Andacht gehalten dazu, dass wir nach dem konkreten Weg der Liebe suchen sollen, und dass der jeweils verschieden aussehen wird, je nachdem, wie die Situation ist. „Hilf, Herr meines Lebens, dass ich nicht vergebens hier auf Erden bin.“ So haben wir es auch gesungen. Und gehört: „Lebt in der Liebe, wie auch Christus uns geliebt hat… Wandelt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.“

 

Es ist auch eine Zeit der Besinnung für uns alle. Und dieses Besinnen – da, wo es nicht nur um sich selbst kreist – kann gute Frucht bringen.

 

Der Besuch des Bischofs am Donnerstag war herzlich – schön, dass so viele gekommen sind – und wir haben den Gesang  zu seinem Gitarrenspiel noch im Ohr: „Von guten Mächten wunderbar geborgen / erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen – und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“

 

In diesem Sinne:  Ihr und Euer Pfarrer Meinhof

 

Nach Dir, Herr, verlanget mich.

Mein Gott, ich hoffe auf Dich;

            lass mich nicht zu Schanden werden.

            Denn keiner wird zu Schanden, der auf Dich    harret.

Herr, zeige mir Deine Wege

und lehre mich Deine Steige!

            Leite mich in Deiner Wahrheit und        

            lehre mich!

            Denn Du bist der Gott, der mir hilft;

            täglich harre ich auf Dich.

Gedenke, Herr, an Deine Barmherzigkeit und an Deine Güte,

die von Ewigkeit her gewesen sind.

            Der Herr ist gut und gerecht,

            darum weist er Sündern den Weg.

Die Wege des Herrn sind lauter Güte und Treue

für alle, die seinen Bund und seine Gebote halten.

            Um Deines Namens willen, Herr,

            vergib mir meine Schuld, die so groß ist!

Der Herr ist denen Freund, die ihn fürchten;

und seinen Bund lässt er sie wissen.

            Meine Augen sehen stets auf den Herrn;

            denn er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen.

Wende Dich zu mir und sei mir gnädig;

denn ich bin einsam und elend.

            Die Angst meines Herzens ist groß;

            führe mich aus meinen Nöten!

Sieh an meinen Jammer und mein Elend

und vergib mir alle meine Sünden!

            Bewahre meine Seele und errette mich;

            lass mich nicht zu Schanden werden,

            denn ich traue auf Dich!

Amen.                                               (Psalm der Woche, aus Psalm 34)

 

27.3. Abgesagt: Besuch aus Südschweden.

21.3.: Abgesagt: Moskauer Männerchor in Mellnitz, 15 Uhr Begegnung bei Kaffee und Kuchen im "Mellnitz-Treff", 16 Uhr Konzert in der Kirche.

12.3.: Besuch des Landesbischofs, 18 Uhr Abendgebet in der Kirche in Seyda und anschließend Gesprächsmöglichkeit. Auch ein Jahrtausendereignis, noch nie war ein (zuständiger) Bischof in Seyda. Ein afrikanischer Bischof weihte die neuen Häuser auf dem Diest-Hof 1997 ein, Bischöfin Marianne Christiansen aus Dänemark war in den letzten Jahren öfter in Gentha zu Gast. Aber ein zuständiger Bischof war zuletzt sicher bei der Weihe der Kirche da. Die ist so lange her, dass wir nicht mal das genaue Datum wissen: So ungefähr 1000 Jahre.

29.2.: 15 Uhr Weidauer-Besuch. Die Kinder von Dr. Weidauer, der dem Todesmarsch 1945 entrinnen konnte und dann bis 1960 Arzt in Seyda war, sind zu Besuch.

21.2.: 19 Uhr Spieleabend im Pfarrhaus

20.2.: Diamantene Hochzeit in Seyda.

17.2.: 10 Uhr Krabbelgruppe im Pfarrhaus. 19.30 Uhr Bibelwochenbeginn in Morxdorf.

25.2.: Willkommen Fjonn!

31.1., 13 Uhr: Einweihung der "Kapelle zum Guten Hirten" auf dem Gelände des Diest-Hofes in Seyda. Ein Jahrtausendereignis!

24.1., 15.30 Uhr: Ehrenbucheintragung für Menschen, die den Häftlingen des Todesmarsches 1945 geholfen haben, in Dietrichsdorf, Dorfgemeinschaftshaus.

22.1.: NEU: Christenlehre  (wieder) in Gadegast (altes Pfarrhaus, 16 Uhr) und in Mellnitz (Mellnitz-Treff, 17.15 Uhr).

22.1.-23.1. Bibelwoche in  Zemnick (19.30 Uhr)

20.-22.1. Bibelwoche in Gentha (19.30 Uhr, am Mittwoch um 14 Uhr zum Gemeindenachmittag)

19.1.: Gottesdienst in Seyda 9.30 Uhr mit Kindergottesdienst und Gemeindecafé. Predigt zu Jer 14: Die große Dürre - und nun?

(Nicht mehr zu früh, nicht mehr zu spät: 8.30 Uhr Naundorf, 10.30 Uhr Elster, 13 Uhr  Zemnick, 13.45 Uhr Meltendorf, 14.30 Uhr Gentha, 15.15 Uhr Ruhlsdorf)

Ab 14.1.: Bibelwoche in Seyda. "Der letzte Tag" - das 5. Buch Mose.

6.1.: 9.30 Uhr Gottesdienst zum Drei-Königs-Fest, anschließend Neujahrsempfang mit Rückblick und Ausblick.

5.1.: Gottesdienste: 8.30 Uhr Naundorf, 9.30 Uhr Seyda, 10.30 Uhr Elster, 13 Uhr Zemnick, 13.45 Uhr Meltendorf, 14.30 Uhr Gentha, 15.15 Uhr Ruhlsdorf.

4.1., 16.30 Uhr Neujahreskonzert mit Philipp und Linda Zeiler in der geheizten Kirche in Gadegast. Mitarbeiterweihnachtsfeier in Naundorf, 19 Uhr, Feuerwehr.

1.1.: 9.30 Uhr Gottesdienst zum Neuen Jahr, Seyda.